Die optische Wahrnehmung spielt sowohl im Alltag als auch in der Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Oft ist es nicht selten der erste Eindruck, der darüber entscheidet, wie mit einer Person, einer Marke oder einem Produkt weiter verfahren wird. Die Corporate Design Entwicklung spielt dann eine entscheidende Rolle, denn sie gibt den visuellen Auftritt einer Marke vor.

Die Phasen der Corporate Design Entwicklung

Weil das Corporate Design immer maßgeschneidert zum Unternehmen und der Marke passen muss, um tatsächlich die Zielgruppe erreichen und deren Aufmerksamkeit einfangen zu können, erfolgt die Entwicklung von diesem in mehreren Schritten. So erfolgt anfänglich eine SOLL-Bestandsaufnahme, in der der aktuelle IST-Zustand des Unternehmens und seiner Markenpräsentation erfasst wird. Danach wird eine Identität herausgearbeitet, welche über das Corporate Design später kommuniziert werden soll. Anhand dieser “Persönlichkeitsmerkmale” werden einzelne Bestandteile des Designs so entworfen, dass sie sowohl zur Branche, dem Unternehmen als auch der Zielgruppe passen. Schon bei der Corporate Design Entwicklung wird also aktiv Marketing und Kundenforschung betrieben.

Sind die theoretischen Rahmenbedingungen abgesteckt, wird das visuelle Design schließlich praktisch entwickelt. In dieser Phase findet eine ganzheitliche grafische Aufarbeitung der Marke statt, unter anderem wird hier das genutzte Farbschema festgelegt, aber auch potentielle Logos, die Typografie und die Ausgestaltung, welche diese einzelnen Elemente schließlich passend zueinander führt. Die visuellen Basiselemente werden definiert und deren spätere Anwendung bestimmt. Das Corporate Design kommt so beispielsweise in der externen und internen Unternehmenspräsentation, auf Briefpapier, Visitenkarten, der Webseite und Produkten zum Einsatz – also immer da, wo die Marke in verschiedener Form präsentiert wird.

Die Implementierung als abschließende Phase

Nach der Corporate Design Entwicklung folgt die Implementierung auf eben diese Marken-Träger. Die umgesetzten Touchpoints zwischen dem Design und der Markenidentität werden so auf allen Werbe- und Präsentationsmaterialien integriert, um in und außerhalb der Zielgruppe für Wiedererkennungswert und eine klare optische Wahrnehmung zu sorgen.