Direktmarketing ist eine kleine, aber feine Unterkategorie des Marketing und liefert einen entscheidenden Unterschied zum “gewöhnlichen” Marketing. Nämlich die direkte Ansprache der Kunden.
Während Marketing also im allgemeinen den Marktschreier auf verschiedenen Kanälen imitiert, ist das Direktmarketing der forsche Schritt durch die vierte Wand. Das macht Direktmarketing so viel zielsicherer und gerade in der unpersönlichen Welt des Internets freut sich doch jeder über ein kleines bisschen Kuschelkurs.

I Want You!

Die direkte Ansprache im Direktmarketing lässt sich noch in einige Teilbereiche aufteilen.
Da wäre etwa die Direktwerbung, bei der Werbung nur für bestimmte Zielgruppen geschaltet wird. Das kommt einem inzwischen gar nicht mehr so skurril vor, denn nahezu das gesamte Internet funktioniert ja indes nach diesem Schema. Nicht umsonst sammeln Seiten schließlich Cookies und Google achtet ganz findig auf besuchte Seiten und Präferenzen. Direktwerbung lässt sich dank der auf Facebook und Co. auch für Unternehmen verfügbaren Datensätze natürlich ideal ins Direktmarketing einbinden.
Dialogmarketing geht sogar noch einen Schritt weiter, denn hierbei darf der Kunde mitreden (und das nicht nur über den Mittelsmann Portemonnaie). Das geht technisch ganz einfach, wenn das Direktmarketing über Mailinglisten arbeitet oder als Nachrichtenservice funktioniert. Auch Callcenter oder Straßenverkäufer arbeiten nach just diesem Schema, denn Dialogmarketing ist besonders flexibel und kann sogar eine beratende Funktion erfüllen.
Auch dem Database-Marketing kommt eine wichtige Rolle im Direktmarketing zu, denn so schaffen Unternehmen es, sich überhaupt einmal eine funktionale Datenbank zu erstellen. Zwischenhändler können hierbei Adressbroker sein, aber auch soziale Netzwerke haben ausreichend Daten, um den Markt zu segmentieren wie einen leckeren Kuchen des Erfolgs.

Warum den direkten Weg gehen?

Durch die Ansprache und die persönliche Werbung ist der Erfolg von Direktmarketingkampagnen sofort messbar. Welcher Nutzer klickt sich durch die Mailingliste, wer löst tatsächlich den Coupon aus der Zeitung ein und wer antwortet auf die SMS?
Direktes Marketing eröffnet so eine gezielte Messung der Potentiale verschiedener Kundengruppen und zeigt auf, welche Kunden am ehesten bereit sind, sich von ihrem Geld zu trennen. ?Ganz davon abgesehen ist eine persönliche und charmante Kampagne auch für den Kunden allemal sympathischer als von einer namenlosen Firma wie ein Schaf mit Geldbörse behandelt zu werden.