Schräge Dinge und schräge Gedanken sind in der Werbung gefragt. Jeder kennt die Redensart “Das Haar in der Suppe”, diese Redensart erzeugt sofort beim Zuhörer Gefühle und es werden Gedanken ausgeschüttet. Die Literatur beschäftigt sich damit und es gibt sogar Ernährungstipps die mit dieser Redensarten in Verbindung stehen. Das ist interessant und zeigt wie man ganz einfach das Interesse für bestimmte Themen wecken kann. Redensarten eignen sich für Trends in der Werbung und diese Halbwahrheiten und teils schrägen Sprüche sind gutes Futter für neuen Stoff. Das könnte bedeuten, wenn wir einfach drauf los plappern, dann kommt mehr heraus als wir denken und das ist vielleicht schräger als schräg.

Wenn wir reden dann passieren auch kleine und große Malheure. Nehmen wir den ” die repräsentative Umfrage” und schwupps ist es auch schon passiert, die “repräservative Umfrage”, es geht aber auch noch besser, denn gerade wenn es schnell gehen soll, dann bleibt die Disziplin manchmal auf de Strecke und Hauptsache es kommen überhaupt Worte aus dem Mund. Denken wir nur an das Model, die Werbeikone der Vergangenheit mit dem V….. P…, die immer lustig plapperte und alles verwechselte. Aus ihrem schönen Mund kam fast nur Trash und das war den Werbemachern viel Geld wert. Denn ihre Auftritte versprachen immer Patzer. Schade das es nicht mehr davon gibt, denn das bedeutet permanente Überraschung.

Doch alles wird anders, denn bei Dauer-Online und ewiger Präsenz vieler im Netz, wird es auch dieses Wunder weiter geben. Werden wir Herr der Flut oder sind wir schon überflutet? Das ist eine von vielen Fragen und alles ist in Bewegung. So kann gar keine separater Trend mehr entstehen und alles ist im Fluss. Sprechen und denken, Bilder und Formate, alles ist Kunst, Werbung und ein Trend. So gestalten wir alle und sind mehr oder minder kreativ, es lohnt sich also viele Sprach-Patzer und andere Kuriositäten aufzuzeichnen und zu präsentieren, denn dieser Spaß bereichert unsere Kultur.